|
 | Allg Frage zum Thema Zahnräder |  |
Verfasst am: 30.01.2010 15:20 |
 |
|
| Tobias |
| Senior Specialist |

 |
| |
| Anmeldungsdatum: 10.07.2007 |
| Beiträge: 314 |
| Wohnort: Viersen |
|
|
|
 |
 |
 |
|
Hallo zusammen,
ich bräuchte da mal eine Entscheidungshilfe...
Und zwar geht es um einen OTE-Umbau. Es soll das zweite Schneckengelege ersetzt werden, da dieses zu viele Fehler verursacht. Leider war ich so schusselig und habe mir die falschen Zahnräder bestellt, sodass ich nun also nochmals -aber jetzt die „Perfekten“- neu bestellen muss. Hier erst mal die Frage: braucht jemand noch ein Kleinteil von Maedler?
So nun zu meinen eigentlichen Fragen:
Welches Material soll ich wählen (und warum?)? Zur Auswahl steht Messing und Stahl.
Welches Modul soll ich verwenden? Ich hatte mich eigentlich für 0.7 entschieden, da mir 0,5 zu fein war; spricht da irgendetwas dagegen?
Soll ich möglichst gleiche Zahnräder verbauen (Fehler treten periodisch auf) oder doch lieber unterschiedliche, sodass sich die Zahnräder gleichmäßig abnutzen und evt. Fehler langfristig ausgemittelt werden? Oder gibt es weitere Vor/Nachteile bei der Zahnanzahl.
Vielen Dank für eure Hilfe.
CS Tobias
PS Oder kennt ihr eine andere Bezugsquelle für gute bezahlbare Zahnräder? |
|
|
|
|
 | |  |
Verfasst am: |
|
|
|
|
 | |  |
Verfasst am: 30.01.2010 16:59 |
 |
|
| Over50 |
| Ultimative Member |

 |
| |
| Anmeldungsdatum: 05.11.2008 |
| Beiträge: 187 |
| Wohnort: Thüringen |
|
|
|
 |
 |
 |
|
Moin moin Tobias,
wie und wo willst Du denn das Zahnrad auf der Schneckenwelle befestigen?
Sollen es Stirnräder oder Kegelräder werden?
Wo soll bei Stirnrädern der Motor sitzen?
Soll der Motor ein Getriebe erhalten?
Ich gehe mal davon aus, denn original untersetzt das Vorgelege 75:1 und Schnecke mit Schneckenrad nochmal 100:1.
Soll die Umbauvariante auch wieder 7500:1 untersetzen?
Deine Zahnradgröße richtet sich nach dem Platz und dem Gesamtkonzept.
Legst Du Wert auf schnelles GOTO oder nicht?
Bleibt es bei den SECM3-Motoren und welches Getriebe kommt zum Einsatz?
Müssen also eventuell die Zahnräder selbst auch untersetzen?
Einen periodischen Fehler a la Schnecke gibt es bei Stirn- oder Kegelrädern nicht.
Das Material, ob nun Stahl oder Messing, ist erstmal sekundär.
Beim Modul kommt es nun wieder auf den Platz an und ob das Zahnradpaar untersetzen soll oder nicht.
Nehmen wir mal an Du willst bei einer Gesamtuntersetzung von ca. 7000:1 bleiben und hast am Motor Getriebe mit 35:1, dann bleibt Dir nix anderes übrig, als mit dem Zahnradpaar nochmal 2:1 zu untersetzen.
Bei einem 70:1 Getriebe kannst Du gleich große Zahnräder nehmen.
Also, durchdenke Dein Konzept und was Du erreichen willst, schau was Du für Komponenten hast, überprüfe den Platz, messe aus ob sich das mechanisch auch umsetzen lässt und wähle dann die Zahnradpaarung.
Gruß Volker |
|
|
|
|
 | |  |
Verfasst am: 30.01.2010 18:15 |
 |
|
| Tobias |
| Senior Specialist |

 |
| |
| Anmeldungsdatum: 10.07.2007 |
| Beiträge: 314 |
| Wohnort: Viersen |
|
|
|
 |
 |
 |
|
Hi Volker,
danke für deine Antwort! Hmm ich hatte gedacht ich schreibe schon zu viel; war aber doch wohl zu wenig
Also, dann hole ich wohl mal was weiter aus:
Runter kommt -wie schon vermutet- das 1:75 Schneckengelege, da es mir in ca 10 sec einen SinusPE von um die 8'' macht und somit nicht zu gebrauchen ist. Das Geniale dieser Montierung ist ja das MPEC, welches ich erhalten möchte -daher wird es wohl eine etwas komplizierte Motorwippe mit Zugfeder werden...
Vorhanden sind -damit habe ich auch jetzt schon gute Erfahrungen gemacht- zwei 1.8° Stepper von Nanotec mit angeflanschten Dunker 20,25 Planetengetrieben. Soweit so gut Die Getriebe hatte ich bereits in der EQ6 verbaut und war mit der Kombi glücklich.
Provisorisch hatte ich diese Kombi auch schon 1zu1 mit der Schneckenwelle verbunden und eine saubere Nachführung am Stern gehabt -sehr genau habe ich leider nicht messen können-. Damit war dann ein Goto von ca 250fach möglich; was mir so dann auch ausreicht. Viel weniger als 200fach sollte es dann aber auch nicht sein
Hmm also Platz…… ist da im Prinzip keiner... leider. Ich werde so oder so einen Teil der Abdeckung weg sägen müssen .
Wenn ich von verschiedenen Zahnanzahlen reden, meine ich so ein Verhältnis von z.B. 50 zu 55 . Von der Größe; an der Schneckenwelle kann ich max. ein Ritzel mit einem Durchmesser von 42mm (wenn ich etwas feile vielleicht 44mm) unterbringen.
Meine Fragen zielten jetzt eigentlich darauf ab zu erfahren, mit welchen Eigenschaften wohl die größte Laufruhe zu erreichen ist. -denn leider sind in meinem Budget keine geschliffenen Zahnräder möglich.
Folgendes war mein Gedankengang:
- bein zu kleines Modul -> da schwer herzustellen -> große Fehler
- bei „1zu1“ treten die Fehler der Zahnräder periodisch auf und sin somit per PEC korrigier bar
- bei nicht „1zu1“ aperiodisches Auftreten, dafür aber evt. ein mit der Zeit einschleifen der Zahnräder + zusätzlich etwas größere Untersetzung im Bereich von *1,11 -> gesamt Untersetzung bis zur Schnecke von 22.5
- welches Material… evt. Messing, da weicher -> Unregelmäßigkeiten werden so leichter weggeschliffen
Hmm hoffe ich habe mich jetzt verständlicher ausgedrückt.
CS Tobias
PS Was sagt den eigentlich der Erbauer zu einer Gesamtuntersetzung von 2250 bei der Photo?? (Ich hoffe Anand liest mit ) |
|
|
|
|
 | |  |
Verfasst am: 30.01.2010 19:22 |
 |
|
| Optikus |
| Ultimative Member |

|
| |
| Anmeldungsdatum: 23.09.2007 |
| Beiträge: 153 |
| Wohnort: Koblenz |
|
|
|
 |
 |
 |
|
Hallo,
beim Verzahnungsfräsen ist in den in Betracht kommenden Modul-Regionen der Unterschied, wenn insgesamt die Qualität stimmt, wohl eher egal. Und die Belastung in der vorgesehenen Anwendung ist doch endlich. Als Material würde ich Messing nehmen. Da ist das Risiko, dass mal etwas frisst geringer.
Wegen der Gesamtübersetzung, ich würde einen Faktor nehmen, der dafür sorgt, dass sich das Getriebe im Laufe der Zeit versetzt. Wenn Du einen vernünftigen Guider hast und die Abweichung 'weich' läuft, also keine harten "Rucker" verursacht wie manche China-Getriebe, dann sollte die reine Abweichung gleichgültig sein, das korrigiert die Kompensation bzw. der Guider aus.
Jörg |
|
_________________ ... to boldly go, where no man is gone before ... |
|
|
|
 | |  |
Verfasst am: 31.01.2010 13:35 |
 |
|
| Over50 |
| Ultimative Member |

 |
| |
| Anmeldungsdatum: 05.11.2008 |
| Beiträge: 187 |
| Wohnort: Thüringen |
|
|
|
 |
 |
 |
|
Hallo Tobias,
ein interessantes Projekt, das ich mit Sicherheit verfolgen werde.
Wie hast Du denn die provisorische Verbindung zwischen Motor/Dunker und Schneckenwelle bewerkstelligt?
Ich hoffe, ich sehe mal ein paar Bilder.
Selbst habe ich mir auch schon meine Gedanken gemacht und mein Ansatz geht dahingehend, die Schneckenwelle zu verlängern und Außen eine Zahnriemenscheibe aufzusetzen.
Motor und Getriebe kommen dann hinten an das Schneckengehäuse.
Die Kraftübertragung erfolgt durch Zahnriemen.
Nochwas:
Wie kommst Du auf 2250:1?
Deine daten, 20,25:1, 55:50 --> 1,1:1 ergeben bei mir 22,275:1, also Zusammen mit dem Schneckenrad 2227,5:1.
Gruß Volker |
|
|
|
|
 | |  |
Verfasst am: 31.01.2010 14:22 |
 |
|
| Tobias |
| Senior Specialist |

 |
| |
| Anmeldungsdatum: 10.07.2007 |
| Beiträge: 314 |
| Wohnort: Viersen |
|
|
|
 |
 |
 |
|
Hi Volker,
hmm also meine provisorische Verbindung willst du nicht sehen !!! Ich hatte zwei alte Zahnräder benutzt, den Motor mit Hilfe eines Baumarktwinkels und einer Schraube grob fixiert und den Winkel mit eine Schraubzwinge ans Gehäuse gedrückt
An so eine Konstruktion wie du oben schilderst, habe ich auch schon gedacht; allerdings scheitere ich an der Verlängerung der Welle bzw. ist mir das zu aufwendig. Desweiteren bin ich nicht so scharf darauf Zahnriemen zu verwenden; dies würde zwar so manches vereinfachen aber irgendwie habe ich da eine Aversion gegen....
Hm also ich hatte folgendes gerechnet: d=43,4mm und 60 Zähne auf der Schneckenwelle und auf dem Motor d=39,2 mit 54 Zähnen -> (20.25*(60/54))*100=2250 :1 eine wunderbar gerade Untersetzung.
CS Tobias
Wenn das Projekt erledigt ist werde ich dann mal berichten  |
|
|
|
|
 | |  |
Verfasst am: 31.01.2010 14:48 |
 |
|
| Over50 |
| Ultimative Member |

 |
| |
| Anmeldungsdatum: 05.11.2008 |
| Beiträge: 187 |
| Wohnort: Thüringen |
|
|
|
 |
 |
 |
|
| Tobias hat Folgendes geschrieben: | Hi Volker,
hmm also meine provisorische Verbindung willst du nicht sehen ! |
Aber doch!
Ich bin der größte Dieb mit den Augen.
Insofern will ich alles sehen.
Volker |
|
|
|
|
Verfasst am: 31.01.2010 15:22 |
 |
|
| Tobias |
| Senior Specialist |

 |
| |
| Anmeldungsdatum: 10.07.2007 |
| Beiträge: 314 |
| Wohnort: Viersen |
|
|
|
 |
 |
 |
|
Hi,
hmm den Gefallen würde ich dir jetzt wirklich gerne machen, bloß habe ich jetzt schon wieder alles zerlegt bzw. umgebaut, da ich ja dachte, ich könnte die bestellten Ritzel benutzen
Aber ich verspreche: von meinem -hoffentlich dann auch endgültigen- Umbau gibt es Fotos und einen Bericht.
Ich bin nämlich eigentlich von der OTE begeistert, da sie kein Vergleich zu meiner EQ6 ist, und finde, dass sie oft zu schlecht wegkommt....
CS Tobias |
|
|
|
|
 | |  |
Verfasst am: 31.01.2010 18:04 |
 |
|
| Over50 |
| Ultimative Member |

 |
| |
| Anmeldungsdatum: 05.11.2008 |
| Beiträge: 187 |
| Wohnort: Thüringen |
|
|
|
 |
 |
 |
|
| Tobias hat Folgendes geschrieben: | Hi,
Ich bin nämlich eigentlich von der OTE begeistert, da sie kein Vergleich zu meiner EQ6 ist, und finde, dass sie oft zu schlecht wegkommt....
|
Na ja, dafür kannst Du im Web eine EKuh fast in ihre Atome zerlegt betrachten. Du findest genug Tuts die Dir auch jedes Detail zeigen.
Bei der OTE findest Du nix, garnix an Details.
Kannst Du mir sagen, wie ich bei der OTE die Vorspannung der Kegellager einstellen kann oder wie ich wenigstens die Lager neu fetten könnte?
Ich bin drauf und dran, mein eben erst repariertes Zentralstück des Schneckenrades aufzuflexen, nur um zu sehen wie ich die Achse aus den Lagern kriege.
Nicht dass das Teil, so wie es jetzt ist, nicht seinen Zweck erfüllt.
Allein der Verdacht dass die Lager trocken laufen und die Neugier nach der Konstruktion könnten mich zu diesem Schritt treiben.
Gruß Volker |
|
|
|
|
Verfasst am: |
|
|
|
|
 | |  |
Verfasst am: 31.01.2010 20:06 |
 |
|
| Tobias |
| Senior Specialist |

 |
| |
| Anmeldungsdatum: 10.07.2007 |
| Beiträge: 314 |
| Wohnort: Viersen |
|
|
|
 |
 |
 |
|
Hi,
so was kann ich nur zu gut verstehen. Teilweise demontiere ich auch einfach Geräte nur um die Funktionsweise zu verstehen......
Hmm so richtig helfen kann ich dir da nicht! Zumal das bei uns wohl recht unterschiedlich gelöst zu sein scheint. Bei mir schätzte ich -denn da hat meine Vernunft gesiegt; schließlich läuft die Monti butterweich- ist genau dafür auch ein Gewinde in der Ra-Welle. So könnte man dort dann eine Art Rohr über die Welle stecken und von hinten eine Schraube drauf drehen; das ganze anziehen und so diese geschlitzte Scheibe gegen das Lager drücken -> dann festziehen . So könnte ich mir vorstellen eine Spannung auf die Lager zu bekommen.
Mein Wissen über die Lager ist jedoch SEHR begrenzt. Zum Beispiel kann ich dir nicht mal sagen, welche Lager bei mir verbaut sind. Ich vermute -aufgrund meiner Erfahrung mit EQ, dass hinten ein Kegellager sitzt; beweisen kann ich das aber nicht....
CS Tobias
PS Hast du mal Geritt angeschrieben? |
|
|
|
|
|
|
Powered by phpBB 2.0.22 © phpBB Group, RSS News Feed
Theme designed for Trushkin.net | Themes Database. Modified by Anand Rajiva
astroelektronik, astro-elektronik, Selbstbau, Fernrohrsteuerung, Drive, Unit, Electronic, EQ-6, Montierung, GEM, Mount, Telescope, Schrittmotor, Mikroschritt, Stepper, Motor, Microstep, Controller, Astro Fotografie, Astrotreff.
Seite erzeugt in: 1.4819s (PHP: 96% - SQL: 4%) - SQL queries: 30 - GZIP disabled - Debug off
|